Meine alte Heimat

Nyamira und Kisii

Hier habe ich gelebt, vor 15 Jahren, auf ca. 2000 m, im wunderbar grünen Hochland im Südwesten Kenyas, wohin sich ausser Volontären und Missionaren kein Weisser verirrt. Dies scheint auch im Jahr 2016 noch der Fall zu sein.

In Kisii, bei der Familie eines Freundes hatten wir unser Basislager. Wir mieteten für einen Tag ein Auto, mein Freund fungierte als Fahrer und zusammen suchten wir verschiedenste alte Bekannte auf. Ausser den Namen der Freunde und meinem nicht allzu schlechten örtlichen Erinnerungsvermögen verfügte ich über keinerlei Infos. Mit Durchfragen kamen wir doch recht weit. 
Meine Gasteltern Margaret und James
Meine Gasteltern Margaret und James
Haben die gestaunt, als sie, zu Besuch bei Bekannten, einen Telefonanruf bekamen mit der Botschaft, dass eine gewisse Sarah from Switzerland vor der Türe stehe. Wie sich meine Gastmutter am Telefon freute! Sie hat die Verwandten dann gebeten, mich ins Haus zu lassen und zu bewirten. So sahen die Kinder und Christoph, wo ich gegessen, geschlafen, gewaschen etc habe. Später am Tag trafen wir Margaret und James unterwegs doch noch auf einem Parkplatz, tauschten vieles aus und machten obligate Erinnerungsfotos. Schön, wie herzlich und lebendig diese Begegnung war, nachdem wir 15 Jahre lang nichts mehr voneinander hörten, weder über Mail- noch Telefonkontakt verfügten.

Melkstall, wo meine Kinder erstmals in ihrem Leben zuschauen konnten, wie von Hand gemolken wird
Melkstall, wo meine Kinder erstmals in ihrem Leben zuschauen konnten, wie von Hand gemolken wird
Die Kleinstadt Kisii ist gewachsen. Es wimmelt von Menschen. Nach wie vor lebt die Region von der Landwirtschaft und vom Teeanbau.

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